Vom Baugrundgutachten zur Erdbauplanung mit Languth Erdbau

Als wir zum ersten Mal das Grundstück betraten, waren wir gleich begeistert und überzeugt: Das ist unser Traumgrundstück, hier wollen wir bauen!

Eine emotionale Entscheidung ist natürlich einerseits toll, andererseits aber auch mit Gefahren verbunden: Eine reine Bauchentscheidung kann schnell gefährlich werden, wenn Risiken und Gefahren übersehen werden oder man vielleicht einfach auch nicht sehen will, dass das Traumgrundstück eben doch auch so seine Schwierigkeiten hat.

Daher sollte jeder Bauinteressierte zuerst ein Baugrundgutachten machen lassen und das Grundstück – natürlich schon vor den ersten Kaufverhandlungen – genau untersuchen lassen.

Auch wir waren uns alles andere als sicher und beauftragten einen Bodengutachter mit der Erstellung eines Baugrundgutachtens. Da wir ein großes Grundstück kaufen wollten und uns bzgl. der genauen Baulage etwas unsicher waren, beauftragten wir eine Untersuchung mit 4 Rammkernsondierungen, die eine größere Fläche abdeckte.

Was ist eigentlich ein Baugrundgutachten?

Ein Baugrundgutachten ist ein Bodengutachten, welches über die Beschaffenheit eines Bodens aufklärt und Auskunft darüber gibt, ob sich dieser Boden als Baugrund eignet. Ist von einem Gründungsgutachten oder einem geologischen Bericht die Rede, so ist ebenfalls das Baugutgrundachten gemeint.

Ob sich das gewünschte Areal überhaupt als Basis für einen Neubau eignet, lässt sich auf den ersten Blick nicht erkennen. Oft sind Grundstücke die solide erscheinen oder von zahlreichen Nachbarhäusern umgeben sind, nicht ohne Verbesserungsmaßnahmen bebaubar. Welcher Boden sich also dafür eignet, ein Massivhaus oder einen Keller zu tragen, kann nur mithilfe des Baugrundgutachtens bestimmt werden. Dieses Gutachten bildet die Basis eines jeden Bauprojekts.

Warum ist ein Baugrundgutachten so wichtig?

Durch die detaillierte Analyse und das gewonnene Wissen aus dem Baugrundgutachten, können Risiken und Schäden am Bauwerk von vornherein vermieden werden. Vor allem Schäden wie Risse durch Setzungen, Feuchtigkeit oder Absackungen sind möglich, Experten bezeichnen sie deshalb als Baugrundrisiko. Treten diese Schäden auf, kommt es im schlimmsten Fall zum kompletten Baustopp – und das bedeutet nicht nur viel Ärger, sondern auch hohe Mehrkosten. Das Bodengutachten verschafft Bauherren also nicht nur mehr Sicherheit in den Bereichen Kosten und Planung, es stellt zusätzlich auch eine rechtliche Absicherung gegen diese Folgeschäden dar.

Vor allem für Statiker sind die Daten aus dem Baugrundgutachten absolut notwendig, da er auf deren Basis das Maß des Fundaments und der Bodenplatte berechnet. Er kann für seine Berechnungen haftbar gemacht werden, daher ist er auf die Informationen aus dem Gutachten angewiesen.

Vom Baugrundgutachten zur Erdbauplanung mit Languth Erdbau

Basierend auf dem Gutachten, das uns zunächst doch sehr verunsicherte, erstellte der Erdbauer (Languth Erdbau aus Burgwedel), mit dem Fuhrberger in der Regel zusammenarbeitet, ein Erdbauangebot für Gründung und Entwässerung. Dazu trafen wir uns auch frühzeitig auf dem Grundstück und verbrachten einen halben Nachmittag damit, die mögliche Planung zu besprechen.

Und auch hier: Wir waren sofort von Herrn Languth und seiner Arbeitsweise, seinen Vorschlägen und Ideen überzeugt. Er ging ganz sachlich und offen an die Planung heran und machte selbst den Vorschlag, dass wir sein Gründungskonzept nochmal dem Bodengutachter vorlegen.

Da wir einfach fachlich völlig ahnungslos waren und man ja irgendwie auch alles richtig machen möchte, legten wir die Planung von Herrn Languth sowohl unserem Bodengutachter, einem (befreundeten) Geschäftsführer des regional marktführenden Erdbauunternehmens als auch einem weiteren sehr erfahrenen Architekten vor.

Alle betonten, dass diese Planung absolut fachmännisch durchgeführt worden sei und uns ein wirklich gutes Angebot vorliege. Aber den Eindruck hatten wir ja sowieso schon.

Auch wenn es für uns besonders spannend und sicherlich auch aufregend wird, freuen wir uns auf den Beginn der Erdbauarbeiten.

Im Juni könnte es dann schon losgehen…

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