Endlose Checklisten – oder: an was auch noch so zu denken ist…

Was haben ein Hausbau und eine Schwangerschaft gemeinsam? Man ahnt gar nicht, worauf man sich einlässt… – und das ist eigentlich auch gut so. Denn als Laie kann man unmöglich alles überblicken, was einen so nach der Bauentscheidung erwartet. Wie mit der Familien und den kleinen Kindern eben…

Vor allem aber wird ein Bauantrag nicht „einfach mal schnell“ gestellt, sondern kostet einiges an Nerven und vor allem viel Zeit, wenn es dann doch mal hakt. Bei uns lag es weder an Fuhrberger noch an unserem Architekten, sondern an, sagen wir es mal so, „gewissen Verzögerungen im Betriebsablauf“ des Bauamts. Letztlich schafften wir es gerade noch so, den Bauantrag fristgerecht für das Baukindergeld zu erhalten – das lag vor allem an der extrem schnellen Reaktion unseres Architekten Herrn Wagner auf die diversen Verfahrensstops seitens des Bauamts.

An welche ganz grundlegenden Planungen ist noch so zu denken (vorher völlig unterschätzt, inzwischen gut eingearbeitet)? Hier eine kleine Checkliste:

  • Lagepläne des Grundstücks für den Bauantrag (beim Vermesser) beantragen
  • Sobald der Bauantrag in Arbeit ist: Den Entwässerungsantrag beim Wasserverband / Wasserversorger stellen (durchaus lange Vorlauffristen für die notwendigen Erdbauarbeiten)
  • Wasseranschlüsse prüfen – vom Nachbarn oder doch eher per Bauwasseranschluss vom Versorger?
  • Stromanschluss beim Versorger beantragen
  • Baustromanschluss beantragen (hier helfen i.d.R. die Elektriker schnell und unkompliziert)
  • Medienanschluss beantragen
  • Übergabeschacht für Schmutzwasser (beim Versorger) beantragen (frühzeitig wegen längerer Erdbauarbeiten)
  • Bauleistungsversicherung abschließen (+ Bauherrenhaftpflicht / Feuer)

Klingt eigentlich erstmal gar nicht so kompliziert. Wenn man aber weiß, wieviel Zeit (oft Stunden und Tage, manchmal Wochen) kontinuierlichen Dranbleibens und Telefonierens, Email-Schreibens und Vorbeifahrens dahinter stecken, ist man ganz froh, das vorher nicht geahnt zu haben.

Trotzdem: Es macht nach wie vor großen Spaß und wir haben das große Glück gehabt, auf allen Ämtern nur gute Begegnungen mit netten und hilfsbereiten Mitarbeitern gehabt zu haben. Überall wurde uns auf die eine oder andere Art geholfen – und wenn der eine Mitarbeiter es mal etwas übertrieb, fand sich meist ein anderer, der das Ganze dann trotzdem machte…

Wir haben zwei Erfahrungen gemacht, die immer hilfreich waren:

  • Immer freundlich bleiben – das wirkt Wunder.
  • Und sorgen Sie schnell dafür, dass man Sie, Ihren Namen und Ihr Bauprojekt (im positiven Sinne) kennt – es ist einfach gut, wenn einen die Mitarbeiter auf dem Schirm haben und nicht vergessen.

Fuhrberger-Bauherren erhalten frühzeitig sehr übersichtliche und hilfreiche Checklisten, mit denen sich der Stapel an Anträgen, Genehmigungen, Entscheidungen usw. gut abarbeiten und vor allem überblicken lässt. Alle Punkte wurden in der Besprechung zur Ausführungsplanung auch nochmal angesprochen – jetzt sind wir froh, dass ein Großteil davon geschafft ist.

Die Entwässerungsgenehmigung und die Angebote für Strom-, Trinkwasser- und Schmutzwasser-Kanalanschluss stehen aber auch noch aus – mal schauen, wie das in der aktuellen Situation laufen wird…

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