Die letzten Vorbereitungen II

Wie es so ist mit den Grundstücken – irgendwas kommt immer noch (und vom Entwässerungsantrag rede ich hier noch gar nicht). Diesmal war es das Wetter, das uns einen Strich durch die Rechnung gemacht hat und mit andauerndem Regen (mal stark, mal schwach, aber kontinuierlich) die Heuernte zerschossen hat. Ganz ungünstig, weil noch 1.600m2 auf dem oberen Teilgrundstück auf Mähen und Abfuhr warteten.

Hilfe aus dem Dorf trotz Schlechtwetter-Lage

Zum Glück sprang ein netter zukünftiger Nachbar ein und mähte uns mit seinem Traktor die Wiese. Dann aber das gleiche Problem: Wieder kein Heumachen möglich. Da in den kommenden Tagen Herr Languth zum Erdbaubeginn kommen wird, ging es also los: Mit Harken, Forke und Schubkarre fingen wir an, die 1.600m2 gemähte Wiese vom Grasschnitt zu befreien. Keine schöne Arbeit.

Das merkte wohl auch ein freundlicher Nachbar – und plötzlich stand ein Traktor mit Anhänger und Schwader auf unserer Wiese. In einer Stunde war alles erledigt, was wir in vier Stunden per Hand nicht mal zur Hälfte geschafft hatten.

Wir freuen uns schon jetzt, in ein Dorf mit so freundlichen und hilfsbereiten Nachbarn zu ziehen. Das war schon eine gute Erfahrung, zu sehen, wie die gegenseitige Hilfe funktioniert und möglich ist.

Jetzt fehlt noch „ein bisschen“ Grünschnitt (vor allem: Brennesseln), dann ist das Grundstück (hoffentlich) wirklich fertig für den Erdbaubeginn. Darauf freuen wir uns nach all der Vorplanung und den vielen Überlegungen mit Herrn Languth.

Parallel dazu haben wir in der letzten Woche die Ausführungsplanungen mit Herrn Kohl fertiggestellt, der auch direkt die 3D-Planungen für den Abbund der Holzbauteile in Fuhrberg erstellt hat. Diese Woche soll dann die Holzbestellung in Fuhrberg eintreffen, sodass es parallel zum Grundstück langsam, aber sicher auch mit dem Abbund und unserem Haus losgehen kann. Bislang liegen wir gut im Zeitplan, aber angesichts der aktuellen Wetterkapriolen und der völlig unberechenbaren Situation auf den Baumaterialmärkten wäre es auch nicht verwunderlich, wenn es noch zu Verzögerungen kommt. Das sollte auf jeden Fall momentan einplanen, wer bauen möchte. Für uns sehr hilfreich ist dabei die absolut transparente Kommunikation mit Fuhrberger – insbesondere Herrn Zeymer, Herrn Kohl und Herrn Timrott – und die klaren Absprachen. Das hilft sehr dabei, planen zu können.

Was lernen wir aus der Grundstücksvorbereitung als Bauherren?

Auch wenn man rechtzeitig anfängt und meint, alles im Blick zu haben: Die Bauvorbereitung sollte man als Bauherr von Anfang an als eigene Arbeits- bzw. Bauphase ansehen und entsprechend planen. Wenn das Wetter einem einen Strich durch die Rechnung macht oder geplante Hilfen durch Freunde & Familie ausfallen, kann man schnell in Zeitnot kommen. Dann schafft man das Grundstück nicht rechtzeitig fertigzubekommen oder muss auf teure Dienstleister ausweichen.

In unserem Fall ist jetzt nochmal alles gut gegangen und wir haben trotz der Anstrengungen viel Spaß beim Arbeiten gehabt – aber der gewisse Stress, der sich einstellt, wenn Dinge vielleicht nicht rechtzeitig fertig werden, das haben wir schonmal mitbekommen…

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